Denn laut verschiedener Studien können Tiere nicht nur bei psychischen und physischen Krankheiten helfen, sondern auch dazu beitragen, dass die öffentlichen Ausgaben für Gesundheit sinken. „Es ist beeindruckend, wie vielfältig die positiven Auswirkungen sind, die der Kontakt zu Tieren auf gesunde und kranke Menschen haben kann. Hier sollten wir ansetzen und den therapeutischen Einsatz von Tieren stärker fördern“, sagte Christina Jantz, Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Schirmherrin des „Forum Heimtier“. „Der Nutzen von Heimtieren für die Gesundheit wird stark unterschätzt“, fügte Tino Sorge (CDU), Mitglied des Bundestages und ebenfalls Schirmherr des Forums, hinzu.
In diesem Zusammenhang klärte die Mensch-Tier-Forscherin, PD Dr. Andrea Beetz, die Runde über den aktuellen Stand der Forschung auf: „Der positive Effekt der Interaktion mit Tieren auf das autonome Nervensystem ist wissenschaftlich gut belegt. Der Kontakt zu freundlichen Tieren hilft, Blutdruck und Herzfrequenz zu senken und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfälle zu vermeiden“, sagte Dr. Beetz. Zusammengefasst wird der Nutzen von Tierkontakt für die menschliche Gesundheit in dem Buch „Heimtiere und Gesundheit“, das in den Räumen des Bundestags erstmals vorgestellt wurde.