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Umfrage : Bundestagsabgeordnete und ihre Heimtiere

Seit gut drei Jahren präsentieren sich Politiker aller Parteien mit ihrem Haustier in „Politik & Tier“ - einer regelmäßigen und gern gelesenen Rubrik im zza. Den meisten davon hilft ihr Tier, einen Gegenpol zum stressigen Berufsalltag zu bilden, um sich bewusst zurück zu ziehen und zu entspannen. So tauchte die Frage auf, wie hoch der Anteil der Politiker mit Tier unter den aktuellen Abgeordneten eigentlich ist.

Im Auftrag des ZZF wurden im September/Oktober 2015 die Abgeordneten des Deutschen Bundestags mit einer online-Umfrage zu ihrem Heimtierbesitz befragt. An der Umfrage beteiligten sich insgesamt 70 von 631 Abgeordneten (11%). Von den teilnehmenden Abgeordneten halten 36 (51%) mindestens ein Heimtier, 34 halten kein Heimtier. 16 Abgeordnete machten keine näheren Angaben über Heimtiere. Die beliebtesten Tiere unter Abgeordneten sind Hunde (12 Nennungen) und Katzen (8 Nennungen). Zwei Mal wurden Fische genannt, je einmal Meerschweinchen und Kaninchen und einmal ein Pferd. Aus der SPD-Fraktion wurde die größte Artenvielfalt gemeldet: Von den 11 Heimtierhalter in der Fraktion wurden fünf Mal Hunde gemeldet, zwei Mal Katzen, zwei Mal Fische, außerdem ein Pferd, einmal Meerschweinchen, einmal Kaninchen. Aus der CDU/CSU-Fraktion meldeten sich 12 Heimtierhalter, darunter sieben Hunde- und fünf Katzenbesitzer. In der Grünen-Fraktion war der Rücklauf der Umfrage mit 27% am höchsten. Die Mehrheit waren hier allerdings Abgeordnete ohne Heimtier. Von den fünf Heimtierbesitzern machte nur eine genauere Angaben (eine Katze). Aus der Linken-Fraktion meldeten sich je fünf Abgeordnete mit und ohne Heimtier, nähere Angaben wurden nicht gemacht.