Auf ihrer jüngsten Tagung hat nun die AG Urodela der DGHT das Thema diskutiert und eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe um Vizepräsident Dr. Nicolà Lutzmann ins Leben gerufen, an der Veterinärmediziner, Vertreter der AG Urodela sowie weitere Spezialisten teilnehmen.
Diese AG hat die Aufgabe, die Problematik unvoreingenommen zu analysieren, den tatsächlichen aktuellen Wissensstand von Spekulationen zu trennen, kurz- und mittelfristige Handlungsoptionen für Behörden und Privathalter zu erörtern und eine geeignete Informationspolitik abzustimmen. Dabei wird die DGHT auch mit der österreichischen Partnergesellschaft ÖGH zusammenarbeiten.
Gerade angesichts der Hypothese, dass der Salamanderpilz durch Importe ostasiatischer Amphibienarten eingeschleppt worden sein könnte, ist eine sehr differenzierte Analyse durch unsere Wissenschaftler vonnöten, um plakativen pauschalen Schlussfolgerungen für den Wildtier-Import entgegenzuwirken.