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Erkältungen vorbeugen

Nebel, Regen, Schnee - wenn der feuchtkalte Herbst beginnt, fangen nicht nur Frauchen und Herrchen an zu schniefen und zu husten. Auch Hund, Katze oder Nager leiden gelegentlich unter dem Schmuddelwetter.

Die Nase läuft, die Augen sind gerötet und tränen, die Tiere schnüffeln und schniefen, wirken krank und abgeschlagen. Dabei ist oft der Appetit verringert, die Körpertemperatur erhöht und der Nasenausfluss klar und wässrig. Bei einer banalen Erkältung können Sie den Selbstheilungskräften des Körpers vertrauen und diese mit Hausmitteln unterstützen.

Hunde brauchen Bewegung, Katzen lieben Wärme

Vorbeugend empfiehlt der ZZF, mit Hunden bei jedem Wetter Gassi zu gehen und ein wenig um die Wette zu rennen. Wenn Sie sie bei der Rückkehr ins Warme gründlich trocken rubbeln, werden sie sich kaum erkälten. Katzen sollten bei nasskaltem Wetter nicht mit Gewalt vor die Tür gejagt werden und jederzeit die Möglichkeit haben, ins Warme zu kommen. Die größte Gefahr besteht für sie im Durchzug. Achten Sie darauf, dass die Katze nicht auf der zugigen Fensterbank oder unter einem gekippten Fenster liegt. Auch alle anderen Heimtiere benötigen insbesondere im Winter einen zugluftfreien Ruheplatz. Vitamin C zur Steigerung der Abwehrkräfte ist ausschließlich für Meerschweinchen geeignet. Hunde und Katzen benötigen es nicht, da sich das Vitamin in ihrem Körper von selbst bildet. Dagegen ist das fettlösliche Vitamin A für ihre körpereigene Abwehr wichtig.

Achtung: Wenn das Nasensekret trübe und eitrig geworden ist, die Augenwinkel mit eitrigem Sekret verklebt sind, das Futter verschmäht wird und Fieber auftritt (im Darm gemessen: über 39 Grad bei Hund und Katze), sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen!