Katzen nehmen normalerweise am liebsten 10 bis 20 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt auf, was viele Katzenbesitzer täglich an ihrem Tier beobachten können: Selten wird eine ganze Portion auf einmal vertilgt, es werden meist Reste für einen späteren Zwischenimbiss aufbewahrt.
Wasser trinken die Tiere, wo sie es finden – und das ist nicht immer an der dafür vorgesehenen Stelle: Auf ihren "Streifzügen" durch das Revier - in der Wohnung, im Auslauf oder in Gärten - trinken sie aus dem Untersetzer oder der Gießkanne auf der Fensterbank, aus dem Teich in Nachbars Garten, oder aus dem lustig plätschernde Brunnen.
Wasser und Futter an unterschiedlichen Stellen
Untersuchungen haben gezeigt, dass Katzen bis zu einem Drittel mehr Wasser aufnehmen, wenn Wasser und Futter an unterschiedlichen Stellen stehen. Natürlich sollten die Wasserstellen einigermaßen ruhig gelegen und dabei für die Tiere leicht zugänglich sein.
Spezielle Trinkbrunnen motivieren Katzen in der Wohnung mehr Wasser aufzunehmen. Verschiedene Modelle sind im Zoofachhandel erhältlich. Geben Katzenfreunde Wasserpflanzen zum Wasser, wie zum Beispiel einigen ganz einfachen Wasserlinsen, schmeckt einigen Samtpfoten das Wasser aus dem Napf scheinbar besser – eine Abwechslung auch für Wohnungskatzen.
Ausreichend Wasser ist wichtig für die Gesundheit
Ausreichende Wasseraufnahme ist sehr wichtig für die Gesundheit der Fellnasen. So kann Blasenentzündungen oder – was leider häufig bei älteren Tieren auftritt - Nierenerkrankungen vorgebeugt werden. Daher sollten Katzenbesitzer immer wieder beobachten, ob die Tiere die Wasserstellen gut annehmen und prüfen, ob sie möglicherweise noch etwas optimieren können.
Und natürlich: Wenn eine Katze gern aus Blumentöpfen oder Gießkannen oder anderen unkonventionellen Quellen trinkt, muss sichergestellt sein, dass sich keine Düngemittel oder andere Zusätze im Wasser befinden, die dem Tier schaden könnten.
Heimtier Report des ZZF: Die optimale Katzenernährung
Was brauchen Freigänger und Wohnungskatzen? Welche neue Trends gibt es bei der Fütterung? Dr. Cornelia Ewering von Mars Petcare spricht über die optimale Ernährung von Samtpfoten.