Heiße Sommertage sind für Hunde und Katzen nicht unbedingt ein Vergnügen. Hunde können nicht schwitzen, deshalb schalten sie bei Hitze ihre körpereigene Klimaanlage ein, das Hecheln. Dabei wird Speichel verdunstet und Kälte erzeugt. Deshalb benötigen sie viel Wasser, das man ihnen immer ausreichend zur Verfügung stellen sollte. Eine wahres Vergnügen sind für sie Wasserspiele, entweder in freien Gewässern oder auch am Rasensprenger. Hunde sind ansonsten zufrieden, wenn sie sich irgendwo ruhig in den Schatten legen können, Bewegung schätzen sie bei Hitze überhaupt nicht.
Unsere Hauskatzen stammen von der nordafrikanischen Falbkatze ab, sind also an warmes Klima gewöhnt. Sie lecken sich das Fell und der Speichel erzeugt beim Verdunsten etwas Kühlung. Außerdem legen sie sich an heißen Tagen bei Bedarf gemütlich irgendwo in den Schatten und warten auf den angenehmeren Abend.
Im Falle übermäßiger Erwärmung, etwa im geschlossenen Auto, das in der Sonne stand oder in einem engen Zimmer ohne die Möglichkeit des Entweichens, kann es bei Hunden und Katzen zu einem Hitzschlag kommen. Sie fallen um, wirken stark benommen und sind in akuter Lebensgefahr. Die erste Hilfe besteht darin, sie mit lauwarmem Wasser zu übergießen oder in feuchte Tücher einzuhüllen. Dann ist ein Tierarzt gefragt, der Infusionen vornehmen wird.
Die Wärme ist also für Hunde und Katzen bis zu einem gewissen Grade angenehm, kann aber auch zur lebensgefährlichen Plage werden!