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Leopardgecko: beliebter Terrarienbewohner

Den Leopardgecko gibt es in vielen Farbzüchtungen. Er gehört zu den beliebsten Terrariumbewohnern. Foto: Import-Export Peter Hoch GmbH

Sie sind beliebte Einsteigertiere im Terrarium: Leopardengeckos. Die nachtaktiven Tiere sind vor allem für Berufstätige geeignet. Die kleinen Reptilien lassen sich gut in einer Gruppe halten, aber Vorsicht ist bei den Männchen geboten.

Von Dr. Regine Rottmayer

Zu den oftmals genannten Einsteigertieren im Terrarium gehören ohne Zweifel die Leopardgeckos.Sie stammen ursprünglich aus Afghanistan, Pakistan und Indien, sind bei uns aber in der Regel als Nachzuchten erhältlich.

Dabei gibt es neben der Wildform bereits viele Farbzüchtungen, so dass jeder seinen optischen Favoriten leicht finden wird. Die Tiere lassen sich in kleinen Gruppen gut halten, dabei ist zu beachten, dass niemals mehrere Männchen miteinander gehalten werden. Sie würden sich massiv bekämpfen und verletzen.

Eine Ecke im Terrarium sollte immer feucht gehalten werden

Leopardgeckos werden etwa 20 Zentimeter groß und können 20 Jahre und älter werden. Sie leben in trockenen Habitaten und werden im Wüstenterrarium gepflegt, das Unterschlupfmöglichkeiten wie Höhlen und Steinaufbauten beinhalten muss. Eine Höhle und eine Ecke des Terrariums sollten trotz des Wüstenklimas immer etwas feucht gehalten werden, um den Tieren optimale Bedingungen zu bieten und Gesundheitsschäden zu vermeiden. Auch eine flache Wasserschale ist fester Bestandteil des Terrariums. Besser als reiner Sand ist ein grabfähiger Bodengrund im Terrarium, in dem die Tiere ihre Bauten anlegen können. Tipps zur passenden Einrichtung für das Terrarium erhalten Sie bei Ihrem Zoofachhändler.

Schwanz dient als Fettdepot

Leopardgeckos ernähren sich von Insekten wie Heimchen, Grillen, Heuschrecken oder Schaben. Diese müssen vor der Fütterung mit Mineralpulver und ab und an mit Vitaminen bestäubt werden.

Bei Laien sorgt der auffallend dicke Schwanz der Leopardgeckos immer wieder für Irritationen - handelt es sich hier etwa um einen Tumor? Die Antwort ist: nein! Denn der Schwanz dient als Fettdepot für die Tiere und zeigt den Ernährungszustand des Tieres an.

Leopardgeckos sind dämmerungs- und nachtaktiv und eignen sich daher besonders gut für Berufstätige, die abends gerne noch ihre Pfleglinge beobachten möchten.