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So werden aus Welpen angstfreie Hunde

Hundehalter sollten die kleinen Vierbeiner regelmäßig anfassen / Für Aufzucht der Babys ist allein die Hundemutter verantwortlich

Für die gesunde Aufzucht ihrer Welpen ist allein die Hundemutter verantwortlich. Sie kümmert sich um ihre Jungen, säugt sie und hält die Kleinen warm und sauber. Wenn jemand ihre Familie bedrohen will, verteidigt sie ihre Nachkommen mit dem Einsatz des eigenen Lebens. Doch auch die Hundehalter können wesentlich dazu beitragen, dass aus den Welpen später einmal wesensfeste und anhängliche Familienhunde werden. Im Idealfall platziert man die Wurfkiste der Mutter in der Wohnung - allerdings so, dass Hündin und Welpen mitbekommen, was um sie herum so passiert. Da gibt es Geräusche, abenteuerliche Gerüche, vertraute und fremde Stimmen. So gewöhnen sich die Kleinen von Beginn an an die Menschenwelt und werden nicht etwa scheu oder ängstlich.

Wenn sie die Augen geöffnet haben und umherkrabbeln, kommt der große Moment der Hundehalter: Sanft und vorsichtig, unter den Augen der vielleicht leicht knurrenden Hundemutter, hebt man sie auf, schmust ein wenig und setzt sie wieder ab. Wenn man die Kleinen regelmäßig anfasst und umherträgt, gewöhnen sie sich an die verschiedenen Gerüche und Geräusche der Menschen. Zu diesem Zeitpunkt können sie auch die so vertraut riechende Wurfkiste verlassen. Bei gutem Wetter können sie auch in den Garten und sogar kurz auf die Straße. Auf diese Weise lernen die Kleinen angstfrei alles kennen, was in ihrem späteren Leben auf sie zukommen wird.