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"Zoonosen und Heimtiere"__Hygiene als wichtigste Maßnahme

Ein Großteil der Teilnehmer des Symposiums "Zoonosen und Heimtiere" in Frankfurt. Foto: Eva Schmidt

  Mit Corona ist der Begriff „Zoonosen“ in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Doch Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen übergehen, gibt es schon viel länger. Auf dem Symposium „Zoonosen und Heimtiere“ in Frankfurt diskutierten Tierärzte, Vertreter der Zoofachbranche, Vertreter von Behörden und Verbänden sowie Journalisten über Vorkommen, Risiken, Prävention und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse dazu.      

Rund 70 Teilnehmer interessierten sich für die gemeinsam von Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF), Bundesverband beamteter Tierärzte (BbT) Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) und Tierärztliche Vereinigung für  Tierschutz (TVT) organisierte Fortbildungs-Veranstaltung zum Thema „Zoonosen“. Gordon Bonnet, ZZF-Geschäftsführer, lud zu einem regen Gedankenaustausch ein, der dafür sorgen soll, dass Heimtiere nicht zu einem Ansteckungsherd werden. Die Mitorganisatoren Dr. Melanie Schweizer, BbT, Dr. Stefanie Schmidtke, bpt, und Daniela Rickert, TVT, wiesen auf die Aktualität des Themas hin und betonten, dass es im Sinne des „One Health“-Gedankens überaus zielführend sei, wenn Human- und Veterinärwissenschaft zusammenarbeiteten.  

Moderator ZZF-Fachreferent Dr. Stefan K. Hetz erläuterte anhand der WHO-Definition zu Zoonosen, dass es unterschiedlich viele Übertragungswege gibt, die wiederum sehr komplex sind. Das Thema tauche nicht nur gehäuft in den Medien auf, auch die Politik habe entsprechende Vorgehensweisen gefordertund dafür Forschungsgelder bereitgestellt, so Hetz.

Auf der zweitägigen Tagung, die übrigens am 15. Oktober, dem internationalen Tag des Händewaschens startete, waren sich alle Teilnehmer einig, dass eine konsequente Hygiene im Umgang mit Heimtieren das A und O sind. Dann müsse, so die einhellige Meinung, niemand in Panik verfallen oder sich aus Angst vor Zoonosen von seinen Tieren verabschieden.  

Mehr über das Symposium lesen Sie in der November-Ausgabe des zza.