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BRANCHENBERICHT 33
Hoffnung“, sagt Saskia te Kaat. „Nicht,
weil alles leicht ist, sondern weil
funktionierende Geschäftsmodelle Ver-
antwortung tragen können.“
Als Unternehmen bewege sich
Strayz bewusst außerhalb klassischer
Venture Capital-Kategorien: Für viele
Impact-Fonds gelte das Modell als
nicht nachhaltig genug, da tierische
Proteine verarbeitet werden, so te
Kaat. Für klassische Wagniskapital-
Beteiligungen wiederum spende
Strayz zu viel und priorisiere Wirkung
über kurzfristige Rendite. Diese Posi-
tion zwischen den Stühlen ermögliche
dem Unternehmen allerdings, unab-
hängig zu bleiben und ein belastbares
Geschäftsmodell aufzubauen, das
nicht auf Hype, sondern auf langfris-
tige Nachfrage, Handelspartnerschaf-
ten und Community Wachstum setze.
Insbesondere im Bereich margen-
starker Nahrungsergänzungsmittel
entwickelt sich der Futtermittelmarkt
aktuell stark. Häufig werde dabei mit
Ängsten von Tierhaltern gearbeitet,
obwohl viele Produkte keine nachge-
wiesene Wirkung hätten, heißt es in
der Pressemitteilung des Unterneh-
mens. Strayz will sich bewusst als
Gegenentwurf positionieren: Das
Unternehmen setzt auf Bio-Zutaten,
verzichtet auf Zucker, Tiermehle und
versteckte Inhaltsstoffe und legt
Mit jedem verkauften Produkt wird ein klar definierter Betrag
für den Tierschutz gespendet.
großen Wert auf eine transparente
Deklaration.
Strayz unterstützt nationale und
internationale Tierschutzvereine und
pflegt nach eigenen Angaben enge
Beziehungen zu seinen Partnerorgani-
sationen. Im Oktober 2025 reiste das
Team unter anderem nach Griechen-
land, um zwei der unterstützten Ver-
eine persönlich vor Ort zu besuchen.
„Unser Weg soll zeigen, dass Unter-
nehmen mit Haltung kein roman -
tisches Ideal sind, sondern ernst zu
nehmende Wirtschaftsakteure“, sagt
te Kaat. „Nicht als Ausnahme, sondern
als Vorbild für andere.“
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