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Für Hundesport wie zum Beispiel
Mantrailing benötigt es hochwertiges,
belastbares Zubehör. Fotos: Grossenbacher
bieten wir für nahezu jeden Verwen-
dungszweck ein eigenes Geschirr an,
fertigen auf Maß, lassen Kunden und
Händler die Farben selbst zusammen-
stellen und verwenden ausschließlich
erstklassige Materialien. Wir liefern
auch Kleinserien für Rettungsstaffeln.
Das ist kein Massengeschäft. Das ist
Handwerk mit Haltung.
Mit eigener Näherei und Produkt -
entwicklung setzen Sie ganz
auf Schweizer Qualität. Welche Rolle
spielt „Made in Switzerland“ für
Ihre Kunden?
Eine große. Und das nicht nur als
Qualitätssignal, sondern zunehmend
auch als Nachhaltigkeitsargument.
Kurze Transportwege, faire Produk-
tion, Langlebigkeit: Das überzeugt
heute mehr Menschen als früher. Wir
reparieren Geschirre, auch wenn der
Hund sie zerbissen hat. Wir fertigen
Sonderanfertigungen für Tiere mit
besonderen Maßen. Wegwerfen ist bei
uns keine Option.
Was würden Sie Zoofachhändlern
raten, die das Thema Outdoor-
Hundezubehör stärker in ihr
Sortiment integrieren möchten?
Zuerst: zuhören. Wer weiß, welche
Aktivitäten seine Kunden wirklich
betreiben, kann gezielt auswählen,
statt einfach draufloszukaufen. Mein
zweiter Rat: Finger weg von Produk-
ten, die auf jeder Billigplattform ver-
fügbar sind. Das ruiniert Marge und
Beratungsaufwand gleichermaßen.
Stattdessen lieber auf einen Liefe -
ranten setzen, der auch beim Verkauf
unterstützt, denn gute Beratung ist
der stärkste Hebel für Kundenbindung.
Und optisch für die Präsentation? Da
lohnt ein Blick in den Outdoor-Handel
für Menschen. Die wissen, wie man
Aktivität inszeniert.
Wie kam es zur Gründung Ihres
Unternehmens – was war der
zündende Funke?
MONOPROTEIN FÜR
SENSIBLE FELLNASEN
natürlich, klar,
verträglich
Bessere Verdauung
Mit Tierärzten entwickelt
Made in Germany
www.tiernahrungsprofi.de
zza. 4/2026
SCHWERPUNKT 35
Frust, ehrlich gesagt. Vor 30 Jahren
habe ich das Zubehör für Pferde und
Hunde, das ich wollte, schlicht nicht
gefunden. Weder bei der Beleuchtung
noch bei den Geschirren. Ich bin
damals viel Kutsche gefahren und
wusste deshalb genau, wie ein gutes
Geschirr funktionieren muss. Also
habe ich angefangen, selbst zu ent -
wickeln. Was mich dabei besonders
überrascht hat: Als ich alte Zug -
geschirre aus der Zeit vor 100 Jahren
studiert habe, musste ich feststellen,
dass sie uns in mancher Hinsicht
voraus waren. Das hat mich ange-
spornt. Und treibt mich bis heute an –
zum Wohl des Tieres. Sabine Gierok
Ab jetzt
erhältlich!

