Die Tage in Nürnberg hätten bewiesen, dass die Interzoo als Weltleitmesse der Heimtierbranche der unangefochtene Taktgeber für Innovation und Marktdynamik ist, so Wagner. Die Interzoo in diesem Jahr sei nicht nur größer, sondern vor allem auch intensiver und zukunftsgerichteter als je zuvor gewesen.
Wagner äußerte sich durchweg positiv zur Messe: Nicht nur seien die Erwartungen bezüglich des Order-Geschäfts übertroffen worden, etwa bei einer neuen Generation von Katzen-Kratzbäumen und einem neuen Kausnack. „Was mich nachhaltig beeindruckt und bewegt hat, ist eine Entwicklung, die ich als ‚die Rückkehr der jungen Wilden‘ bezeichnen möchte“, sagt er.
Mit Elan, Tiefe und Zuversicht
Damit meint er eine zweite Generation von Franchisenehmern der Systemhäuser. „Diese jungen Unternehmer sind das genaue Gegenteil des oft zitierten klagenden Kaufmanns. Sie meckern nicht über die Unwegsamkeiten des Marktes – sie transformieren ihn.“
Mit mitreißendem Elan, fachlicher Tiefe und einer enormen positiven Zuversicht gestalteten sie ihre Häuser neu, so Wagner. „Sie schätzen echte Innovationen, hinterfragen Bestehendes und gehen mutig neue Wege in der Kundenansprache.“
Die Begeisterung dieser Unternehmer für die neuen Wagner-Produkte sieht Markus Wagner als das „Signal einer Generation, die mit Herzblut und unternehmerischem Risiko den stationären Fachhandel als starke Lebenswelt der Zukunft sieht und Gestalten will.“
Wagner möchte sein Messe-Fazit als Plädoyer für einen Generationenaufbruch verstanden wissen. „Diese Damen und Herren sind die Säulen, die unsere Branche in den nächsten Jahrzehnten tragen werden.“