Politik und Tier__zza trifft Hans-Peter Uhl, MdB

In über einem Drittel aller deutschen Haushalte leben Heimtiere, darunter ist natürlich auch so mancher Politiker-Haushalt. Zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages teilen ihr Heim mit einem Tier – warum sie Tiere halten, wie sich das Zusammenleben gestaltet und welche Rolle ihrer Meinung nach Heimtiere in unserer Gesellschaft spielen sollten, ergründet unsere zza-Serie „Politik & Tier“. Hier die Antworten von Hans-Peter Uhl (CSU). 

zza: Sie haben ein Heimtier, welches?

Hans-Peter Uhl:

Eine Hündin namens Fanny. Sie ist ein Mischlingshund aus Griechenland.

Wieso haben Sie sich gerade für dieses Tier entschieden?

Keine bewusste Entscheidung, ein glücklicher Zufall!

Wie sind sie zu Ihrem Tier gekommen?

Meine Frau traf – vor etwa neun Jahren – einen netten älteren Herrn auf der Straße, der zwei junge Hunde ausführte, die vor seinem Ferienhaus in Griechenland ausgesetzt worden waren. Da ihm die Pflege zweier Hunde zu viel war, haben wir uns spontan entschlossen, einen der beiden – unsere Fanny – zu nehmen.

Warum haben Sie ein Tier?

Siehe oben.

Hatten Sie schon als Kind ein Tier?

Da mein Vater Förster war, hatten wir immer Hunde. 

Tiere gehen nicht wählen. Unterstützt Ihr Tier Ihre politische Arbeit dennoch?

Fanny, in Griechenland geboren, in Bayern aufgewachsen und lebend, ist ein hervorragendes Beispiel für gelungene Integration!

Sollten Tiere in unserer Gesellschaft in Zukunft eine größere Rolle spielen?

Meines Erachtens sollten Tiere respekt- und würdevoll behandelt werden – zu dieser moralischen Selbstverpflichtung sind wir alle angehalten.

Welche Tiere faszinieren Sie neben Ihrem eigenen am meisten?

Tiere, die in der freien Wildnis leben. 

Zur Person

Dr. Hans-Peter Uhl, 1944 in Tübingen geboren, studierte Rechtswissenschaft in München, wo er auch promovierte und bis heute lebt. Der Vater von vier Kindern ist seit 1970 Mitglied der CSU. Seine politische Karriere begann 1978 als Ehrenamtlicher Stadtrat in München, 1998 gewann er das Direktmandat des damaligen Wahlkreises Münchner Westen für den Deutschen Bundestag. 2002, 2005, 2009 und 2013 erfolgte seine direkte Wiederwahl in den Bundestag für den inzwischen neugebildeten Wahlkreis München-West/Mitte. Von Oktober 2005 bis Januar 2013 war Uhl Innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Seine heutigen politischen Aufgaben umfassen die ordentliche Mitgliedschaft im Auswärtigen Ausschuss sowie im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Uhl ist außerdem stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss, Mitglied im Ältestenrat, Justiziar der CDU/CSU-Fraktion und Mitglied des Geschäftsführenden Fraktionsvorstands.