Übergangslösung__Löwenbaby Lea lebt noch immer im Reptilium Landau

Zoodirektor Uwe Wünstel kümmert sich intensiv um das Löwenbaby Lea. Foto: Reptilium Landau

Die Meldung sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Bei einem Autounfall Anfang September auf der A5 wurde ein weißes Löwenbaby gesichtet. Bis zur Klärung seiner Herkunft und des weiteren Sachverhalts fand das Tier im Reptilium Landau eine vorübergehende Heimat.

Das weiße Löwenbaby mit dem Namen Lea lebt zur Zeit noch immer in der Quarantäne-Station des Reptiliums Landau, nach eigenen Angaben der größte Reptilienzoo in Deutschland. Lea, die mit einem Gewicht von zirka acht bis neun Kilogramm ankam, bringt nun stolze 14 Kilogramm auf die Waage.
 Damit sie ohne Mutter zu einer gesunden Löwin heranwachsen kann, wird sie aktuell von Zoodirektor Uwe Wünstel versorgt. Sie bekommt täglich zwischen einem und eineinhalb Kilogramm Fleisch mit Spurenelementen und Vitaminen als Futter.

Wann die Reise für Lea weiter gehen soll, ist allerdings immer noch unklar.
 Wegen der Corona-Situation haben die Behörden in Europa geschlossen und ohne die behördliche Transport-Genehmigung darf Lea nicht nach Spanien in ihr zukünftiges Zuhause transportiert werden.